Dilek Güngör

 

 

E-Post

1972 in Schwäbisch Gmünd geboren

lebt in Berlin

 

 

1992-1997

Übersetzerstudium in Germersheim/Mainz

1997-1998

Aufbaustudium Journalistik in Mainz

1998-2003

Journalistin bei der Berliner Zeitung

2003-2004

Masterstudium »Race and Ethnic Studies«, University of Warwick, England

 

 

Stipendien

 

1998

Journalistenpreis der Robert Bosch Stiftung

2003

Stipendium der Studienstiftung der Süddeutschen Zeitung

2007

Literalog-Autorenförderung der Deutschen Bank-Stiftung

2007

Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

 

 

Veröffentlichungen

 

2004

»Unter uns«, Kolumnen, Edition Ebersbach

2005

»Das Einzige Vernünftige«, Kurzgeschichte. In: Corinna Waffender (Hrsg.) Kanzlerinnen, schwindelfrei, Transit Verlag

2007

Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter, Roman, Piper Verlag

2007

»Ganz schön deutsch. Meine türkische Familie und ich«, Kolumnen, Piper Verlag

 

Meine türkische Familie

Comedy-Serie

 

 

IPEK (21) will drei Dinge: Karriere als Reporterin machen, nie im Leben einen Türken heiraten und ihre chaotische Familie loswerden. Aber die will Ipek unbedingt mit ihrem türkischen Chef bei der Zeitung verkuppeln. Meine türkische Familie – eine Komödie über die Kunst, unverkrampft Deutsche zu werden.

 

 

Ipek stammt aus einer einfachen, aber liebenswürdigen türkischen Familie. Das sieht sie selbst allerdings anders: Ihr linkischer Vater schraubt tagein tagaus an seinem schrottreifen VW-Bus herum. Ihre umtriebige Mutter ist auf Diät, seit Ipek denken kann. Die schwerhörige Großmutter erzählt schlüpfrige Geschichten. Ihre Tante, bieder und humorlos, will Ipek mit ihrem türkischem Chef Can (33) verkuppeln und der rückenkranke Onkel ist überzeugt, dass er einen besseren Journalisten abgeben würde als seine Nichte. Eigentlich könnte Ipek dieser Familie einfach aus dem Weg gehen, schließlich wohnt sie bei ihrem Freund Moritz (25). Aber mit dem zofft sie sich alle paar Tage und der einzige Ort, an dem sie unterkommen kann, ist ihr ehemaliges Kinderzimmer.