Natalie Soondrum

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Kurzbiographie

 

Besuch der Grundschule in Kingston/Jamaica. Hochschulreife in Stuttgart. Studierte Theater-, Film und Medienwissenschaft mit den Nebenfächern Musikwissenschaft und Psychoanalyse in Frankfurt am Main und Wien.

 

Magisterarbeit: Forschungsarbeit über die Bedeutung der Musik für das Schaffen der französischen Stummfilmregisseurin Germaine Dulac auf der Grundlage der von Januar bis Oktober 2002 durchgeführten Recherche der verloren geglaubten Filme Dulacs für die Retrospektive der Kinothek Asta Nielsen (www.kinothek-asta-nielsen.de).

 

Von April 1997 bis Mai 2000 Ausbildung zur Tänzerin für klassischen südindischen Tempeltanz in Wien (Radha Anjali) und Madras (Adyar K. Lakshman). Mitglied der Natya Mandir Dance Company. Seit April 2001 freie Tätigkeit als Tänzerin und Tanzpädagogin. Kontinuierlich Studienaufenthalte an der Bharata Choodamani Dance Academy in Madras.

 

Seit August 2000 intensive Auseinandersetzung mit Yoga in Praxis und Theorie.

 

Von Juli 1998 bis Juni 1999 Ausbildung zur Filmarchivarin mit Schwerpunkt Stummfilmrestauration im Filmarchiv Austria/ Wien. Exkursionen in die Archive und Labors des Centre National de la Cinématographie, Cinémathèque Méliès, Cinémathèque Française, Nationalen Filmmuseums Prag und des Bundesarchiv/Filmarchiv in Koblenz und Berlin.

Von Februar 2001 bis Februar 2003 freie Journalistin der Frankfurter Rundschau.

 

 

 

Drehbuch

 

2004 „Was Geht“ Coming-of-Age-/Actionfilm, ca. 95 Min., Drehbuchwerkstatt München

2004 „In der Zwischenzeit“, 23 Min., Kurzfilm, eigene Produktion

 

 

Was Geht

 

 

Jugendlicher Sprayer in Frankfurt am Main sprüht mit seiner Crew den Messeturm. Coming-of-age-/Actionfilm.

 

 

Salman  „Salmi” Rahman, 16, Sohn bengalischer Migranten, ist ein Newcomer in der Frankfurter Sprüherszene und bereits Mitglied in der berüchtigten SR-Crew. Er träumt davon, den Messeturm zu sprühen. Zuhause muss er den fehlenden Vater ersetzen und die Schulaufgaben seiner Schwester Nazima,14, betreuen.

 

Salmi ist in Sarita, 14, Halbinderin, verliebt, die mit ihrer deutschen Mutter zusammenlebt, Skateboard fährt und sprüht. Salmi will Sarita, die in die Klasse seiner Schwester geht, ebenso wie diese beschützen und vom Sprühen abbringen.

 

Johannes „Che“ Hofmann, 16, Sohn altlinker Eltern, ist im Sozialprojekt Nordweststadt bei seiner Mutter groß geworden. Als er von der Schule fliegt, muss er zu seinem Vater ins Westend ziehen und kommt zu Salmi in die Klasse. Sein größtes Problem ist, dass er den Sprayer zur Strecke bringen will, der seine Graffitibilder übersprüht hat. Dass sich hinter diesem Übeltäter Salmi, sein neuer Banknachbar und Kumpel, verbirgt, findet Che erst heraus, als er sich nachts mit ihm auf der Straße prügelt. Die beiden kommen sich dennoch näher. Che ist von Salmis schrägem Traum, auf den Messeturm zu gehen, fasziniert und will mitmachen.

 

Auch Che verliebt sich in Sarita und nimmt sie mit zu den Vorbereitungen des Messeturm-Coups. Salmi passt das überhaupt nicht. Andererseits fühlt er sich in Gesellschaft von Che und Sarita sehr wohl. Sarita bringt ihren Sprüherpartner Benjamin „Ben“ Straub, 15, Sohn einer reichen jüdischen Frankfurter Familie, der phantastisch Geige spielt, zu den Vorbereitungen mit.

 

Als Che bemerkt, dass Sarita Salmis Gefühle erwidert, will er sie lieber nicht mehr bei den Vorbereitungen haben. Salmi ist sehr erleichtert und erklärt Sarita, dass sie aus „Sicherheitsgründen“ nicht mitmachen kann. Sarita ist stinksauer und redet mit keinem der drei Jungs mehr.

 

Von da an geht alles schief. Eine windige Abmachung mit einem marokkanischen Haschischdealer, der der Crew über Umwege Zugang zum Messeturm verschaffen soll, platzt in letzter Minute. Ben verkracht sich mit Salmi und Che. Sarita wird nachts auf der Straße geschlagen. Salmi und Che werden von der Polizei aufgegriffen. Salmi wird von zwei Beamten vor den Augen seiner Mutter und seiner Schwester krankenhausreif geprügelt.

 

Geknickt und gedemütigt gibt Salmi beinahe auf. Da schmieden Che, Sarita und Ben einen Plan. Ben nutzt die Kanäle seines Vaters, um sich Zugang zum Messeturm zu verschaffen. Che rüttelt Salmi auf, und zu viert gehen sie auf den Messeturm und sprühen das Bild.