{"id":84610,"date":"2023-07-28T09:10:14","date_gmt":"2023-07-28T07:10:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/?p=84610"},"modified":"2023-11-15T08:27:05","modified_gmt":"2023-11-15T07:27:05","slug":"filmfest-muenchen-2023-praesentation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/2023\/07\/filmfest-muenchen-2023-praesentation\/","title":{"rendered":"FILMFEST M\u00dcNCHEN 2023: PR\u00c4SENTATION!"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84605&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;181646&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;932775&#8243;][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h5&#8243; text_size=&#8220;h5&#8243; text_font=&#8220;font-672269&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243; text_transform=&#8220;uppercase&#8220; text_color=&#8220;color-dfgh&#8220;]FILMFEST M\u00dcNCHEN 2023[\/vc_custom_heading][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h1&#8243; text_size=&#8220;h1&#8243; text_font=&#8220;font-672269&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243; text_color=&#8220;accent&#8220; separator=&#8220;yes&#8220; separator_color=&#8220;yes&#8220; separator_double=&#8220;yes&#8220;]GROSSES PROGRAMM![\/vc_custom_heading]<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfer Empfang am 27. Juni 2023 im Rahmen des Filmfests M\u00fcnchen: Die Drehbuchwerkstatt stellt die Stoffe aus dem 34. Jahrgang vor und verleiht den Tankred Dorst Preis 2023. Dieses Mal ebenfalls mit auf B\u00fchne und Leinwand: Audience:First, 1st Movie und dok.art!<\/strong><\/p>\n<p>Am 27. Juni 2023 bei der diesj\u00e4hrigen Pr\u00e4sentation der Drehbuchwerkstatt M\u00fcnchen beim Filmfest M\u00fcnchen im Audimax der HFF M\u00fcnchen h\u00f6rten \u00fcber 300 G\u00e4ste aus der Medienbranche gespannt den Drehbuchpr\u00e4sentationen der Autor*innen der 34. Drehbuchwerkstatt zu. Acht Autor*innen aus M\u00fcnchen und drei Autor*innen aus der Steiermark stellten ihre spannenden und aufw\u00fchlenden Geschichten live vor. Der Writers Room mit Barbara te Kock als Headautorin pr\u00e4sentierten ihre politisch aktuelle Serienidee mit einem Trailer.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84644&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;163163&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;986431&#8243;]<\/p>\n<h1>TANKRED DORST PREIS 2023<\/h1>\n<p><strong>H\u00f6hepunkt der Vorstellung war die Verleihung des Tankred Dorst Preises 2023. Nominiert waren vier Projekte:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Bruderv\u00f6lker<\/strong> von Svetlana Belesova<\/li>\n<li><strong>Dieses ohrenbet\u00e4ubende Schweigen<\/strong> von Mirjam Pleines<\/li>\n<li><strong>Gottlos<\/strong> von Lara Sperber<\/li>\n<li>Serie <strong>Die Eisenbergs<\/strong> (Folge 1 und 2) Writers&#8216; Room: Peter G\u00f6lthenboth, Max Osswald, Victoria Schmidt, Anna Werner, Headautorin: Barbara te Kock<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Jurymitglieder Astride Bergauer, Mirjam Orthen und Johannes Betz zeigten sich beeindruckt von der hohen Qualilt\u00e4t der Drehb\u00fccher und insbesondere auch von der Aktualit\u00e4t der Themen, die in den B\u00fcchern verhandelt wird.<\/p>\n<p><strong>Ausgezeichnet wurde das Drehbuch Bruderv\u00f6lker von Sventlana Belesova!<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-84377\" src=\"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-150x150.png\" alt=\"\" width=\"20\" height=\"20\" srcset=\"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-150x150.png 150w, https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-300x300.png 300w, https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-350x350.png 350w, https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-348x348.png 348w, https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link.png 500w\" sizes=\"(max-width: 20px) 100vw, 20px\" \/><a href=\"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/2020\/11\/tankred-dorst-preis-preistraeger-und-bedeutung\/\">Hier geht es zur Website mit der \u00dcbersicht der Tankred Dorst Gewinner*innen der vergangenen Jahre!<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84619&#8243; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;107757&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84628&#8243; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;135601&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;694799&#8243;][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h5&#8243; text_size=&#8220;h5&#8243; text_font=&#8220;font-672269&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243; text_transform=&#8220;uppercase&#8220; text_color=&#8220;color-dfgh&#8220;]FILMFEST M\u00dcNCHEN 2023[\/vc_custom_heading][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h1&#8243; text_size=&#8220;h1&#8243; text_font=&#8220;font-672269&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243; text_color=&#8220;accent&#8220; separator=&#8220;yes&#8220; separator_color=&#8220;yes&#8220; separator_double=&#8220;yes&#8220;]NOMINIERT F\u00dcR DEN TANKRED-DORST-PREIS![\/vc_custom_heading][\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;84673&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;143768&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;841280&#8243;]<\/p>\n<h1>TANKRED DORST PREIS 2023: DAS SAGT DIE JURY ZU &#8222;BRUDERV\u00d6LKER&#8220;<\/h1>\n<p>\u2022 Ein Drehbuch, das in drei Farben geschrieben ist, ernsthaft?<br \/>\n\u2022 Ein Drehbuch, das mit einer Anweisung beginnt, wie man es gef\u00e4lligst zu lesen hat?<br \/>\n\u2022 Ja gut, okeh. Man f\u00e4ngt an, kapiert es. Blau spielt auf der Krim, keine Jahresangabe, Sp\u00e4twinter. Schwarz: irgendwo in der Ukraine, keine Jahresangabe, Hochsommer. Gr\u00fcn: irgendwo in Deutschland, Adventszeit, keine Jahresangabe.<br \/>\n\u2022 Drei Zeitebenen, drei Stories, irgendwie miteinander verwoben, zu drei verschiedenen Zeiten. Dialoge auf Deutsch, Russisch, Ukrainisch, eine Menge Double Dialogue.<br \/>\n\u2022 Ich sag es gleich: es ist ein echter Pageturner.<br \/>\n\u2022 Es handelt vom Aufeinanderprallen russischer Menschen und ukrainischer Menschen im Krieg miteinander. BRUDERV\u00d6LKER hei\u00dft es. Die Autorin ist SVETLANA BELESOVA.<br \/>\n\u2022 Es zeigt glaubw\u00fcrdige Charaktere in existenziellen, ja lebensbedrohlichen Situationen, im erzwungenen Konflikt miteinander.<br \/>\n\u2022 Es wertet nicht. Jeder dieser Menschen ist in seinem Tun und Handeln immer nachvollziehbar, auch in den un\u00fcberlegten, erratischen, panischen, GEWALTT\u00c4TIGEN Momenten, als Mensch verst\u00e4ndlich.<br \/>\n\u2022 All diese Menschen sind in ihrer eigenen Krise, die sich im Laufe der Handlung immer auswegloser zuspitzt. Es ist ein atemloser, meisterhaft komponierter Thriller, ein Drama, ein Kriegsfilm, ein Antikriegsfilm.<br \/>\n\u2022 Die Autorin hat diese Genres offenbar verinnerlicht. Sie benutzt sie nicht, sie beherrscht sie. Die Dinge behindern sich nicht, sie bedingen sich in einer Abfolge kaum zu ertragender Cliffhanger auf dem Grat zwischen Menschlichkeit und Unmenschlichkeit.<br \/>\n\u2022 Dazu kommt in besonderem Ma\u00dfe, dass dieses Buch in besonderem Ma\u00dfe triftig ist. Relevant. Es zeigt den Ukraine-Konflikt auf eine wahrhaftige Art, erinnert schmerzhaft daran, dass dieser Krieg nicht erst anderthalb, sondern schon fast zehn Jahre andauert. Eine scharfe Analyse menschlicher Beweggr\u00fcnde, und in diesem Sinne vielleicht: ein Hoffnungsschimmer.<br \/>\n\u2022 Das ist preisw\u00fcrdig.<br \/>\n\u2022 Der diesj\u00e4hrige Tankred-Dorst-Preis der 34. Drehbuchwerkstatt M\u00fcnchen geht an SVETLANA BELESOWA f\u00fcr ihr Drehbuch BRUDERV\u00d6LKER!<\/p>\n<p>(Johannes Betz)[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;510&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;158539&#8243;]<\/p>\n<h1>DAS SAGT DIE JURY ZU &#8222;EISENBERGS&#8220;<\/h1>\n<p>Als Jury durften wir dieses Jahr drei Spielfilmdrehb\u00fccher und den Staffelbogen sowie zwei B\u00fccher einer Serie mit gro\u00dfem Vergn\u00fcgen lesen. Alle Drehb\u00fccher befassen sich mit aktuellen Themen, die in unserer Gesellschaft brennen. Diese Drehb\u00fccher legen den Finger in die Wunden unserer Zeit und fordern uns als Individuen und als Gesellschaft auf, nicht wegzusehen, sondern uns damit zu befassen und Teil der Probleml\u00f6sungen zu werden. Wir gratulieren allen Nominierten f\u00fcr ihre hervorragende Arbeit!<\/p>\n<p>Zur Serie: Die Eisenbergs 6 x 60 min Dramaserie.<br \/>\nHeadautorin Barbara te Kock<br \/>\nFolge 1 geschrieben von Anna Werner und Peter Goeltenboth \u201eLow Cost to kill\u201c<br \/>\nFolge 2 von Max Osswald und Vitoria Schmidt \u201eStellung beziehen\u201c<\/p>\n<p>Familienunternehmen sind das R\u00fcckgrat der deutschen Wirtschaft. Wie das Schicksal eines solchen Unternehmens mit der Inhaberfamilie verwoben ist , zeigt die Serie \u201eDie Eisenbergs\u201c auf eindrucksvolle Weise. Der Patriarch Johann Eisenberg des Mischkonzerns f\u00fcr Haushaltswaren und R\u00fcstungsg\u00fcter ist verschwunden. Ein Gro\u00dfauftrag von der Bundeswehr soll dem Konzern die Rettung vor der Insolvenz bringen. Ehefrau Angelika und der designierte Nachfolgerin, der \u00e4ltesten Tochter Helena, wird allenfalls die Leitung der Haushaltsger\u00e4tesparte zugetraut. Angelika aber will die F\u00fchrungsmacht im Konzern f\u00fcr sich und die Familie. Der Ehemann wird f\u00fcr tot erkl\u00e4rt. Und als die abtr\u00fcnnige Tochter Finna und Sohn Karl nicht auf ihr Erbe verzichten, sind auch sie jetzt gleichberechtigt und privat haftende Teilhaber der Familienholding.<\/p>\n<p>Damit haben die Autor:innen den Boden bereitet, auf dem jedes Familienmitglied seine eigene Agenda verfolgen kann, und diese ist nicht immer Family First. Wenn \u00fcberhaupt, welche Family? Tochter Helena hatte ihrer Partnerin Ayla versprochen k\u00fcrzer zu treten und sich mehr um die gemeinsamen Kinder zu k\u00fcmmern. Aber das Unternehmen erfordert ihren ganzen Einsatz. Sohn Karl setzt alles daran, seinen Vater, an dessen Tod er nicht glaubt, zu finden. Und die pazifistische Tochter Finna, die sich von der Familie abgewendet hatte entwickelt sich zur geschickten K\u00e4mpferin und Strategin zur Rettung des Familienunternehmens.<\/p>\n<p>Die Autor:innen haben gut recherchiert, der Leser und hoffentlich auch bald der Zuschauer erf\u00e4hrt bspw. , was Waschmaschinen mit R\u00fcstungsg\u00fctern gemein haben und dass Low Cost to Kill ein Verkaufsargument sein kann. Sie treiben die Figuren aus ihrem vermeintlich gesicherten moralischen Umfeld und zwingen sie, die Frage ob sie es gegeneinander oder miteinander schaffen werden, das Unternehmen und sich selbst zu retten, in jeder Folge neu zu verhandeln.<\/p>\n<p>Writers Room und Headautorin haben vielschichtige Figuren erschaffen und sie in eine komplexe Erz\u00e4hlstruktur verwoben. Mit den ersten beiden Folgen katapultieren sie die klassische deutsche Familienserie in die Moderne des seriellen Erz\u00e4hlens. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84620&#8243; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;125984&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;338610&#8243;]<\/p>\n<h1>DAS SAGT DIE JURY ZU &#8222;DIESES OHRENBET\u00c4UBENDE SCHWEIGEN&#8220;<\/h1>\n<p>Eine junge Frau Ende zwanzig.<br \/>\nSie ist Schwarze. Ihre Freundin ebenfalls.<br \/>\nSie fahren mit dem Zug in die Eifel.<br \/>\nIn die Provinz.<br \/>\nIn die Heimat von Adut.<\/p>\n<p>Eine Trauerfeier anl\u00e4sslich der Beerdigung ihrer Gro\u00dfmutter.<br \/>\nWo alle wei\u00df sind, wo alle Dialekt sprechen,<br \/>\nwo alle laut und viel sprechen<br \/>\nund keiner &#8211; etwas sagt.<\/p>\n<p>Adut hat viele k\u00f6rperliche Beschwerden:<br \/>\nADHS, Bulimie, Tinnitus. Sie ist nerv\u00f6s, sie hat Stress.<br \/>\nWenn ich mit ihr diese 86 Minuten intensiven Kammerspiels verbringe, verstehe ich, warum. Ich m\u00f6chte platzen, ich m\u00f6chte schreien.<\/p>\n<p>Alle machen Bemerkungen, urteilen (ganz beil\u00e4ufig), fassen ihr in die Haare\u2026<br \/>\nSie meinen es doch nur gut.<br \/>\nSie gehen \u00fcber ihre Grenzen.<\/p>\n<p>Auch der Ergotheraupeut, zu dem Adut als 6-j\u00e4hriges M\u00e4dchen geschickt wurde, wegen einer angeblichen sensomotorischen St\u00f6rung.<\/p>\n<p>Auch er hat geglaubt, dass er sich nehmen kann, was er m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Die Enth\u00fcllung eines verdr\u00e4ngten Traumas ist der Motor der Geschichte. Jedoch w\u00fcrde man diesem Drehbuch Unrecht tun, es darauf zu reduzieren.<\/p>\n<p>Es ist dieser t\u00e4gliche, kleine Missbrauch, den keiner als solches benennen w\u00fcrde,<br \/>\nDer Alltagsrassismus, den Adut auch jetzt als Erwachsene noch aushalten muss,<br \/>\nden die Autorin so schockierend mit Leichtigkeit und Komik erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Mirjam Pleines erschafft mit DIESES OHRENBET\u00c4UBENDE SCHWEIGEN ein eindringliches Familiendrama, das sich nach und nach entbl\u00e4ttert.<br \/>\nMit einer unglaublich detaillierten Beobachtungsgabe beschreibt sie, wie die Menschen aussehen, wie sie sprechen, wie sie leben, womit sie sich umgeben und kreiert damit beim Leser ein physisches Erlebnis. Es ist eine spannende Geschichte einer Emanzipation und von Empowerment einer jungen Frau, die nicht l\u00e4nger schweigen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Wir gratulieren zur Nominierung!<\/p>\n<p>(Mirjam Orthen)[\/vc_column_text][vc_single_image media=&#8220;510&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;147541&#8243;]<\/p>\n<h1>DAS SAGT DIE JURY ZU &#8222;GOTTLOS&#8220;<\/h1>\n<p>Lara Sperber hat mit \u201eGottlos\u201c einen ungemein dichten und atmosph\u00e4rischen Thriller geschrieben und zeigt uns darin schonungslos, wie der ganz aktuelle Bericht des Verfassungsschutzes es gerade wieder best\u00e4tigt hat , das zunehmend gewaltt\u00e4tige Wirken rechter Netzwerke.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn brennt das Haus der jungen alleinerziehenden Mutter Sarah und ihrer f\u00fcnfj\u00e4hrigen Tochter Selma in einem stillen Dorf im hessischen Vogelbergkreis. Sie sind J\u00fcdinnen. Vorh\u00e4nge werden zugezogen, niemand kommt, um den Brand zu l\u00f6schen. Nur Selma \u00fcberlebt schwer verletzt , kann sich aber an nichts mehr erinnern. Und es wird so aussehen, als ob sie selbst den Brand verursacht h\u00e4tte.<br \/>\n15 Jahre sp\u00e4ter finden wir Selma Avramoff wieder in Frankfurt. Mit Drogen bek\u00e4mpft sie ihre inneren Gespenster, mit Medikamenten ihre Migr\u00e4ne. Sie trifft wieder auf Polizistin Anya Obado, die damals in Grebenhain und jetzt gegen das rechtsextremistische Netzwerk Attila aus Hessen und Th\u00fcringen ermittelt.<br \/>\nSelmas Erinnerungen an die Nacht in Grebenhain k\u00f6nnten der Schl\u00fcssel sein, den sie braucht um dem rechten Netzwerk das Handwerk zu legen.<\/p>\n<p>Z\u00e4rtlich zeichnet die Autorin ihre beiden sperrigen Hauptfiguren, K\u00e4mpferinnen, jede auf ihre Weise, gegen die eigene Institution, gegen die inneren Gespenster, gegen rassistische und religi\u00f6se Vorurteile. Sie kettet Selma und Anya in packenden Szenen aneinander, jede auf ihre Weise versehrt ben\u00fctzen sie sich gegenseitig, Vertrauen stellt sich erst zum Schluss ein. Atemlos begleiten wir Anyas Kampf gegen das rechte Netzwerk und deren perfide Saat, die sie in den D\u00f6rfern, in den Vereinen und Familien verbreitet haben, wo die T\u00e4ter wirken k\u00f6nnen weil viele wegschauen.<br \/>\nDie Haupt- und Nebenfiguren \u00fcberzeugen in ihrem Handeln und Sprechen, und so wirkt dieses beeindruckt visuell geschriebene Drehbuch nach dem Lesen lange nach![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;510&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84630&#8243; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;187306&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84631&#8243; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;177044&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;182988&#8243;]<\/p>\n<h1>ALLE PROGRAMME AUF DER B\u00dcHNE!<\/h1>\n<p>Die Drehbuchwerkstatt gab in diesem Jahr einen Gesamt\u00fcberblick \u00fcber ihre insgesamt inzwischen f\u00fcnf Programme.<\/p>\n<h3>Dok.art<\/h3>\n<p>Thomas Riedelsheimer stellte das Programm vor und zeigte Clips aus den Dokumentarfilmen, die aktuell bei dok.art betreut werden.<\/p>\n<h3>1st Movie<\/h3>\n<p>Professor Andreas Gruber stellte das im letzten Jahr begonnene 1st Movie Programm vor und die Teilnehmer*innen des ersten Jahrgangs hatten ebenfalls Clips ihrer Ideen f\u00fcr ihre Deb\u00fctfilme dabei.<\/p>\n<h3>Audience:First<\/h3>\n<p>Zum Abschluss erfuhren die Zuschauer*innen dann noch n\u00e4heres zum Programm Audience First, das ebenfalls seit vergangenem Jahr bei der Drehbuchwerkstatt angegliedert ist. Audience First richtet seinen Fokus auf die zielgruppenorientierte Formatentwicklung von Serien und AudioFiction.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;510&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84618&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;279655&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84617&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;623024&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84612&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;157626&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84614&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;170936&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84613&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;189399&#8243;][vc_single_image media=&#8220;84643&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;487990&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;510&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;178323&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;189254&#8243;]<\/p>\n<h1>34. DREHBUCHWERKSTATT M\u00dcNCHEN &#8211; DIE BROSCH\u00dcRE!<\/h1>\n<p><strong>Bl\u00e4ttern Sie nach Herzenslust in unserer interaktiven Brosch\u00fcre: Telefonnummern und Mailadressen sind scharf geschaltet!<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-84377\" src=\"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-150x150.png\" alt=\"\" width=\"25\" height=\"25\" srcset=\"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-150x150.png 150w, https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-300x300.png 300w, https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-350x350.png 350w, https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link-348x348.png 348w, https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/dbw_icons_link.png 500w\" sizes=\"(max-width: 25px) 100vw, 25px\" \/>Sie k\u00f6nnen die <a href=\"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/dbw_broschuere_2023_web_out_v2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PDF-Datei auch herunterladen<\/a> (PDF, ca. 8 MByte) und offline lesen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"real3dflipbook\" id=\"15_69f0c31593b81\" style=\"position:absolute;\"><\/div>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;510&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243; uncode_shortcode_id=&#8220;178323&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;213132&#8243;]<\/p>\n<h1>DER FILM ZUM EMPFANG!<\/h1>\n<p><strong>Neue Stoffe, herzliche Begegnungen, leidenschaftliche Statements: Unser Film zum Empfang in Kinol\u00e4nge (1:40h)!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe title=\"YouTube video player\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/WIiAgRv5xms?si=9h9dWUpGDfCLCzPl\" width=\"740\" height=\"510\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pr\u00e4sentation der 34. Drehbuchwerkstatt M\u00fcnchen beim Filmfest M\u00fcnchen 2023 im Audimax der HFF M\u00fcnchen: \u00dcber 300 G\u00e4ste lauschten, schauten und applaudierten den Autor*innen!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":84631,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,19,21,24,26,27,97,181],"tags":[29,30,35,45,83,92,104,105],"class_list":["post-84610","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-schaufenster-mini","category-erfolge","category-drehbuecher","category-veranstaltungen","category-tankreddorstpreis","category-1stmovie","category-audiencefirst","tag-drehbuchwerkstatt","tag-muenchen","tag-tankred-dorst","tag-drehbuch","tag-filmfest","tag-preisverleihung","tag-bayerischer-rundfunk","tag-empfang"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84610"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84691,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84610\/revisions\/84691"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84631"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}