{"id":768,"date":"2009-06-06T07:21:25","date_gmt":"2009-06-06T05:21:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/?p=768"},"modified":"2020-11-16T15:20:05","modified_gmt":"2020-11-16T14:20:05","slug":"presse_stuttgarterzeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/2009\/06\/presse_stuttgarterzeitung\/","title":{"rendered":"Geburtshelfer f\u00fcr die deutsche Filmbranche (Stuttgarter Zeitung 6\/2009)"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h5&#8243; text_size=&#8220;h5&#8243; text_font=&#8220;font-672269&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243; text_transform=&#8220;uppercase&#8220; text_color=&#8220;color-dfgh&#8220;]PRESSE-ECHO[\/vc_custom_heading][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h1&#8243; text_size=&#8220;h1&#8243; text_font=&#8220;font-672269&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243; text_color=&#8220;accent&#8220; separator=&#8220;yes&#8220; separator_color=&#8220;yes&#8220; separator_double=&#8220;yes&#8220;]Stuttgarter Zeitung[\/vc_custom_heading]<\/p>\n<h3>Geburtshelfer f\u00fcr die deutsche Filmbranche<\/h3>\n<p><strong>STUTTGARTER ZEITUNG vom 29.06.2009: Die Drehbuchwerkstatt bringt viele erfolgreiche Autoren hervor. Von Ulrike Frenkel<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\nIm besten Fall kann es so laufen wie bei Ariela Bogenberger. Der ehemaligen Altenpflegerin, Journalistin und dreifachen Mutter ging vor einigen Jahren eine eigenwillige Geschichte durch den Kopf: Eine alte, schwer krebskranke B\u00e4uerin verl\u00e4sst das Krankenhaus, um zu Hause zu sterben. In der M\u00fcnchner Drehbuchwerkstatt hatte die 47-j\u00e4hrige Bogenberger kurz zuvor ein Jahr lang ge\u00fcbt, wie man mit Fachleuten und Kommilitonen an einem schwierigen Stoff feilen, Szenen filmgerecht arrangieren und Dialoge formulieren kann. So gelang ihr, quasi als Erstling, das mehrfach ausgezeichnete Drehbuch zu Rainer Kaufmanns Fernsehfilm &#8222;Marias letzte Reise&#8220;. Sogar einen Grimmepreis in Gold hat es erhalten.<\/strong>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Die bayerische Tragikom\u00f6die w\u00e4re ohne Bogenbergers gef\u00fchlvolle, bodenst\u00e4ndige Vorlage kaum denkbar gewesen. &#8222;Ohne Buch kein Film&#8220;: aus diesem Bewusstsein heraus haben der Freistaat Bayern, der Bayerische Rundfunk und die Hochschule f\u00fcr Fernsehen und Film schon 1989 ein Fortbildungsprogramm f\u00fcr Drehbuchautoren ins Leben gerufen &#8211; f\u00fcr den &#8222;unspektakul\u00e4rsten, wichtigsten Job der Filmbranche&#8220;. Zw\u00f6lf Monate dauert der Lehrgang, von Anfang Juli bis zum M\u00fcnchner Filmfest im Juni des folgenden Jahres, wo die Arbeitsergebnisse dann Produzenten und Fernsehredakteuren vorgestellt werden. Zehn Auserw\u00e4hlte, die mit einem gut erz\u00e4hlten Lebenslauf und drei interessanten Stoffvorschl\u00e4gen punkten konnten, werden w\u00e4hrend dieser Zeit von einem filmpraktisch erfahrenen Betreuer intensiv gecoacht, lernen viel \u00fcber Dramaturgie, Filmsprache, Produktion, entwickeln ein eigenes Drehbuch und bekommen jeweils rund f\u00fcnftausend Euro als Stipendium.<\/p>\n<p>Nach den ersten zwanzig Jahrg\u00e4ngen, die das Schulungsprogramm durchlaufen haben, gibt es beim diesj\u00e4hrigen Filmfest an der Isar etwas zu feiern. Hans-Christian Schmid (&#8222;Nach f\u00fcnf im Urwald&#8220;, &#8222;Requiem&#8220;) geh\u00f6rt zu den Absolventen der M\u00fcnchner Drehbuchwerkstatt, der Krimiautor Friedrich Ani (&#8222;Kommissar S\u00fcden&#8220;), die Historiendichterin Tanja Kinkel und auch Bernd Lichtenberg, der Drehbuchautor von &#8222;Good bye, Lenin&#8220;. Auch wenn nicht alle Teilnehmer gleich so ber\u00fchmt werden &#8211; die meisten von ihnen, best\u00e4tigt Katharina Uppenbrink, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Verbandes deutscher Drehbuchautoren in Berlin, kommen in der harten Film- und Fernsehbranche ganz gut unter.<\/p>\n<p>Mehr als 130 Bewerbungen gehen j\u00e4hrlich f\u00fcr die begehrten Lehrg\u00e4nge ein. Was m\u00fcssen die Aspiranten mitbringen? &#8222;Man muss schreiben k\u00f6nnen, Lust am Film und am Geschichtenerfinden haben, ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen haben und \u00fcber eine gewisse Lebenserfahrung verf\u00fcgen&#8220;, sagt Hubert von Spreti, der neben dem Filmprofessor Andreas Gruber die M\u00fcnchner Drehbuchwerkstatt leitet. Der Abteilungsleiter Film und Teleclub beim Bayerischen Rundfunk wei\u00df, wie das Erz\u00e4hlen auf Bildschirm und Leinwand funktioniert. Entsprechend kritisch f\u00e4llt die Dokumentation &#8222;Ohne Film kein Buch&#8220; \u00fcber die Dialoge einer jungen Autorin aus. Julia Ortmann, die an ihrem achten Geburtstag f\u00fcr eine Woche ihr Sehverm\u00f6gen verloren hatte, versucht in ihrem Treatment mit dem Arbeitstitel &#8222;Blind&#8220; zu erz\u00e4hlen, was solch eine Erfahrung f\u00fcr ein Kind und seine Eltern bedeuten kann.<\/p>\n<p>Es ist ein steiniger Weg, den die Journalistin da zu gehen hat, das verschweigt der Autor der Dokumentation Matthias Leybrand, der sie ein Jahr mit der Kamera begleitet hat, nicht. Er zeigt sie bei der Recherche und spart nicht aus, wie ihre S\u00e4tze von Schauspielern in gro\u00dfer Runde vorgetragen und auseinandergenommen werden.<\/p>\n<p>Drei von zehn B\u00fcchern eines Jahrgangs der M\u00fcnchner Filmwerkstatt w\u00fcrden durchschnittlich realisiert, allerdings seien die Bedingungen in der Branche deutlich schlechter geworden, sagt von Spreti. &#8222;Wenn man sieht, dass RTL praktisch seine ganze Fiction-Abteilung entlassen hat &#8211; da konzentriert sich im Moment vieles wieder auf die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender.&#8220;[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image media=&#8220;761&#8243; media_lightbox=&#8220;yes&#8220; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h5&#8243; text_size=&#8220;h5&#8243; text_font=&#8220;font-672269&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243; text_transform=&#8220;uppercase&#8220; text_color=&#8220;color-dfgh&#8220;]PRESSE-ECHO[\/vc_custom_heading][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h1&#8243; text_size=&#8220;h1&#8243; text_font=&#8220;font-672269&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243; text_color=&#8220;accent&#8220; separator=&#8220;yes&#8220; separator_color=&#8220;yes&#8220; separator_double=&#8220;yes&#8220;]Stuttgarter Zeitung[\/vc_custom_heading] Geburtshelfer f\u00fcr die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":761,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,22],"tags":[],"class_list":["post-768","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-echo"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=768"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":938,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/768\/revisions\/938"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.drehbuchwerkstatt.de\/relaunch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}