Bei der Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises 2005 am 3. Juni 2005 wurden Monica Bleibtreu, Nina Kunzendorf und Michael Fitz für ihre schauspielerische Leistung in dem Fernsehfilm „Marias letzte Reise“ ausgezeichnet und Rainer Kaufmann erhielt für seine Inszenierung den Preis für die Regie. Ariela Bogenberger schrieb in der 14. Drehbuchwerkstatt (2002/2003) das Drehbuch zu „Marias letzte Reise“. Ihr Tutor war Franz Geiger. Wir freuen uns, dass der Ansatz des Münchner Drehbuchjahres– die betreute Entwicklung eines Stoffes zum kurbelfertigen Buch – hier wieder ein so erfolgreiches Ende gefunden hat.

Das Drehbuch „Folgeschäden“ von Florian Hanig entstand ebenfalls in der Drehbuchwerkstatt. „Folgeschäden“ wird am Donnerstag, 4. August 2005, um 23.00 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Florian Hanig war Teilnehmer der 14. Drehbuchwerkstatt (2002/2003). Regie führte Samir Nasr. Samir Nasr war beim diesjährigen Fernsehfilm-Festival in Baden-Baden für den MFG-Star mit seiner Verfilmung von „Folgeschäden“ nominiert.

Carolin Otto (6. DW 1994/95) schrieb die Folge „Ein erstklassiges Begräbnis“ für „Der Bulle von Tölz“. Die Dreharbeiten für diese Folge finden gerade statt und Frau Otto schreibt bereits an einer weiteren Folge für die erfolgreiche Fernsehserie.

Der TATORT „Die schlafende Schöne“ (Ausstrahlung am 29. Mai 2005) entstand nach einer Idee von Chris Ohnemus (10. DW 1998/99). Drehbuchautor und Regisseur ist der langjährige Betreuer der Drehbuchwerkstatt Dieter Berner.

Am 27. Juni 2005, um 19.30 Uhr, wird im Rahmen der Reihe „Lebenslinie“ im Bayerischen Fernsehen ein Beitrag von Jutta von Stieglitz (14. DW 2002/2003) zu sehen sein. Titel: „Der Tänzer und seine Tiere“.

„Delphinsommer“ von Regine Bielfedt (Regie: Jobst Oetzmann) ist als einziger deutscher Spielfilm auf dem BANFF Fernsehfestival in Kanada für den Rocky-Award in der Kategorie „Made for TV-Movies nominiert.

Der Erfolg von Annette Ernsts Spielfilmdebüt „Kiss & Run“ bricht nicht ab. Annette Ernst wurde von der Zeitschrift Bunte für den new faces award nominiert. Der Preis wird am 7. Juli 2005 zum sechsten Mal verliehen. Ihr erster Spielfilm „kiss and run“ ist bereits mehrfach preisgekrönt: Er erhielt auf seiner erfolgreichen internationalen Festivaltour den „Silver Award for Best Comedy 2002“ in Houston, Texas und vor kurzem den renommierten Adolf-Grimme-Preis 2005. Nach dem Regionalstart in Baden-Württemberg und Hessen, kommt der Film am 23. Juni nun bundesweit in die Kinos.

"nasse sachen" ein Mockumentary von Sylke Rene Meyer (11. DW 1999/2000) läuft in den TopTen NonFiction bei der Cologne Conference am 1.7.2005 um 21:00 im Filmhaus in Köln. Der beste Beitrag dieses Wettbewerbs wird mit dem PHOENIX-Preis ausgezeichnet.

Die Frankfurter Filmemacherin Birgit Lehmann (9. DW 1997/98) zeigt in ihrem 12-minütigen Dokumentarfilm "Hauptsache Lehmann" auf humorvolle Weise, wie die unterschiedlichsten Lehmänner ihr Namensschicksal meistern. Ihr Film war im Kurzfilmprogramm beim 9. Filmfest Schleswig-Holstein Augenweide (27. - 29. Mai) zu sehen.

Am 21. April stellte Bernd Lichtenberg (DW 1991/92), Autor von „Good Bye Lenin!“, im Rahmen einer Lesung Geschichten aus seinem Buch „Eine von vielen Möglichkeiten, dem Tiger ins Auge zu sehen“ im Literaturhaus München vor.

Förderung

Kulturstaatsministerin Christina Weiss förderte u.a. das Drehbuch "Es kommt der Tag" von Susanne Schneider (1. DW 1989/90) mit 30.000 Euro. Susanne Schneider schrieb u.a. die Drehbücher für „Feuerreiter“ und „Solo für Klarinette“ und inszenierte ihre eigene Vorlage „In einer Nacht wie dieser“.

Henriette Piper (3. DW 1991/92) erhält für die Teilnahme am europäischen Drehbuchprogramm „North by Northwest“ Unterstützung von der Hamburger Filmförderung in Höhe von 3.300 Euro. Ihr Projekt „Die Barmherzigkeit“ beschreibt die Geschichte der Freundschaft zweier Frauen zwischen 1930 und der Gegenwart vor dem Hintergrund der Vertreibung aus der ostpreußischen Heimat.

Heike Fink (Teilnehmerin der aktuellen Drehbuchwerkstatt) erhielt für ihr Drehbuch „Emmas Käsebrot – Nichts passiert“ gemeinsam mit Ruth Olskan Drehbuchförderung in NRW.

Andreas Klich (3. DW 1991/92) war an der Entwicklung des Drehbuchs zu dem ebenfalls in NRW und auch vom Medienboard Berlin-Brandburg geförderten Kinospielfilmprojekts „Kalif Storch“ (nach der Vorlage von Wilhelm Hauff) beteiligt. Weitere Autoren sind Marion Nawrath, C.M Grosser und Gudio Medert. Regie führt Uwe Janson. Darsteller sind u.a. Matthias Schweighöfer, Dirk Bach, Minh-Kahi Phan Thi und Piet Klocke.

Peter Rippl erhielt von der Hessischen Filmförderung 20.000 Euro die Produktion seines Dokumentarfilms „My Name is Shnur“. Ein Porträt der „Russen-Punkband“ Leningrad“, die von ihren Fans kultisch verehrt wird. Und ein Porträt ihres Sänger Sergei Shnurov, genannt Shnur.