Fernsehen
Heute Abend (16. Juli 2008) sendet die ARD, um 20.15 Uhr, eine neue Folge Reihe BLOCH. Das Drehbuch mit dem Titel
Vergeben, nicht vergessen schrieb Regine Bielefeldt, Absolventin der 7. Drehbuchwerkstatt (1995/96). Regie führte Michael Verhoeven.

Vorführung
Bei der 4. Filmschau der HFF München wird am Dienstag, den 22. Juli 2008, um 20.00 Uhr die Kurz-Doku Frankes Reise über die Entstehung des Romanmanuskripts "Echte Cowboys" von Stephan Knoesel gezeigt; Regie: Gisèle Mbamu. Stephan Knoesel (12. DW 2000/01) hatte im vergangenen Jahr für “Echte Cowboys“ das Literarturstipendium der LH München erhalten.

Förderung
Bei der Sitzung des FFF-Bayern im Juli 2008 wurden Absolventen der Drehbuchwerkstatt und ihre Projekten gefördert:

Maria Blumencron (7. DW 1995/96) erhielt für ihr Spielfilmprojekt Flucht aus Tibet mit Franka Potente, produziert von Kick Film, 700.000 Euro Produktionsförderung Kinofilm. Maria Blumencron wird Regie führen und schrieb das Drehbuch.

Ebenfalls Produktionsförderung in Höhe von 150.000 Euro erhielt der Kinofilm Ayla. Beatrice Dossi (12. DW 2000/01) schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Regisseur Su Turhan, Produktion: TV 60 Filmproduktion.

Drehbuchförderung erhält Gabriele Kusch (17. DW 2005/06) für ihr Drehbuch Springkraut.

Baching von Matthias Kiefersauer (16. DW 2004/05) erhält Verleih- und Vertriebsförderung. Verleih: Movienet.

Verleihung Tankred Dorst Preis 2008 der Drehbuchwerkstatt München
Beim Filmfest-Empfang der Drehbuchwerkstatt München im Literaturhaus München zeichnete die hochkarätig besetzte Jury des Tankred Dorst Preises Sönke Andresen für seine Gesellschaftssatire mit dem Titel Dustbuster aus. Jurymitglieder waren Maria Furtwängler, Tankred Dorst, Michael Gutmann und Friedrich Ani, die sich vom hohen Niveau der drei nominierten Drehbücher sehr beeindruckt zeigten.

Der Gewinner Sönke Andresen überzeugte die Jury mit seiner Farce über den Endsechziger Hubert Lotzmann, der nur wieder nach Hause kommen darf, wenn der 20 Jahre alte Staubsauger „Dustbuster“ repariert ist. Was Lotzmann alles erlebt, bis er zu seiner geliebten Anemie zurückkehrt „(…)ist so unfassbar und gleichzeitig so anrührend und irgendwie überhaupt nicht absurd, weil in diesen Irrsinnszeiten durchaus denkbar, dass man am Ende der Drehbuchlektüre nur noch beglückt ist von diesem Feuerwerk an Ideen. Globalisierungsgegner, durchdrehende Polizisten, selbstgefällige Moderatoren, ein betrunkener arabischer Bademeister - umschwärmt von zwei durchaus älteren Zwillingsschwestern -, eine junge, zu allem entschlossene Aktivistin und mittendrin – ja mittendrin ein Liebespaar, das in dieser Geschichte nicht nur die Wiedergeburt des Kanarienvogels Herrn Neumann feiert, sondern vor allem ihren 33. Hochzeitstag und ihre, allem Wahnsinn trotzende Liebe mit einem Hubert Lotzmann als Don Juan de Dustbuster“, so die Jury in ihrer Begründung. Neben „Dustbuster“ waren noch „Mein Tod lebt in Zürich“ von Barbara te Kock und „Lust for Life“ von Sarah Schill nominiert.

Vor der Preisverleihung hatten die 10 Absolventen der 19. Drehbuchwerkstatt München 2007/08 im voll besetzten Saal des Literaturhauses ihre Drehbücher vorgestellt. Zum ersten Mal fand der Empfang der Drehbuchwerkstatt im Literaturhaus statt. Die Leiter der Drehbuchwerkstatt München, Hubert von Spreti/BR und Professor Andreas Gruber/HFF München, dankten Dr. Reinhard Wittmann, Leiter des Literaturhaus, herzlich für die Einladung, den traditionellen Filmfest Empfang de Drehbuchwerkstatt im Literaturhaus München zu veranstalten.

Filmfest München
Zahlreiche Absolventen der Drehbuchwerkstatt München waren mit ihren inszenierten Drehbüchern beim Filmfest in diesem Jahr vertreten: Regine Bielefeldt: „Vergeben, nicht vergessen“ (Regie: Michael Verhoeven), Karin Michalke: „Räuber Kneißl“ (Regie: Markus H. Rosenmüller), Robert Seethaler: „Die zweite Frau“ (Regie: Hans Steinbichler), „Baching“ von Matthias Kiefersauer (Buch und Regie). „Baching“ von Matthias Kiefersauer gewann im Jahr 2005 den Tankred-Dorst Drehbuchpreis und war beim Förderpreis deutscher Film in der Kategorie „Drehbuch“ ebenso wie Meike Droste in der Kategorie „Schauspiel“ Friedrich Ani: „Tabor Süden und der Luftgitarrist“ – hier schrieb er das Drehbuch (Regie: Dominik Graf) und die Verfilmung seines Romans „Die Idylle der Hyänen“ (Regie: Matti Geschonek, Drehbuch: Hannah Hollinger)

Annika Tepelmann (12. DW 200/01) wurde für ihr Drehbuch für ein TV-Movie Walfahrt zur Schwarzen Madonna mit dem 3. Preis beim Drehbuchwettbewerb des Landkreis Altötting ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Empfangs des FFF Bayern auf der Praterinsel statt.

Festival
Der Film DER KLEINE KÖNIG MACIUS läuft in der Wettbewerbssektion "Kidz" (für Kinder zwischen acht und elf Jahren). Das italienische Giffoni International Film Festival gilt als eine der weltweit wichtigsten Veranstaltungen für Kinder- und Jugendfilme. Eine Besonderheit des Festivals ist es, dass die Jurys der Sektionen aus Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersgruppen bestehen. Sie entscheiden über die Vergabe der Festivaltrophäe, des Goldenen Greif. Das Drehbuch schrieben Inés Keerl (Absolventin der 9. DW 1997/98), Bernd Roeder-Mahlow und Hans-Werner Honert. Produziert wurde der Film von Saxonia Media Filmproduktion GmbH (Leipzig), Studio88 (Baden-Baden) und dem Kinderkanal (KI.KA) (Erfurt). Der Film erhielt das Prädikat besonders wertvoll 2007.

Buch
Am 6. September 2008 erscheint der neue Roman Bergwehen von Monika Bittl, Absolventin der fünften Drehbuchwerkstatt (1994/95), im Droemer Knaur Verlag. Inhalt: München 1811: Lucilie Vinzenz gehört zu den Hebammen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass bei einer Geburt Mutter und Kind häufig sterben. Ständig erweitert sie ihr Wissen, gibt es an die Frauen weiter und achtet streng auf Hygiene. Allerdings bringt sie damit Ärzte und Kirchenherren gegen sich auf. Was muss das Weib andere Weiber aufwiegeln gegen die gottgegebene Ordnung? Als man eine Intrige gegen sie spinnt, flieht sie in ihr Heimatdorf, an den Ort, der ihr Schutz gewährt. Die Rückkehr ist auch eine Reise in die Vergangenheit: Als junge Frau war sie schwanger geworden und von ihrem Vater dafür grausam bestraft worden. Mit ihm, der ihr damals das Kind wegnahm, hat sie seither nie wieder ein Wort gewechselt. Ausgerechnet hier trifft sie auf einen Gleichgesinnten, den Dorfarzt Denaro. Sie verlieben sich ineinander – doch dann muss Lucilie erfahren, dass er auf schreckliche Weise mit ihrer Vergangenheit verknüpft ist. http://www.droemer-knaur.de/buecher/Bergwehen.190824.html