Bei der Verleihung der Bayerischen Filmpreise 2013 am vergangenen Freitag wurden u.a. Filme ausgezeichnet, deren Drehbücher von Absolventen der Drehbuchwerkstatt und der Hochschule für Fernsehen und Film München geschrieben wurden.

 

Den Preis als bester Darsteller (dotiert mit 10.000 Euro) erhält Tobias Moretti für seine Rollen in den Filmen „Das finstere Tal“ und „Hirngespinster“.
Der Preis für den besten Nachwuchsdarsteller (dotiert mit 10.000 Euro) wird verliehen an Jonas Nay für seine Rolle in dem Film „Hirngespinster“. 
Drehbuchwerkstatt und HFF München Absolvent Christian Bach entwickelte das Drehbuch für „Hirngespinster“ in der 21. Drehbuchwerkstatt München. Er wurde von Alexandra Kordes betreut. Der Förderverein hatte Christian Bachs HFF Diplomfilm „Hinter den Dünen“ 2008 mit 5.000 Euro unterstützt.

 

Der Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin (dotiert mit 10.000 Euro) wird verliehen an Liv Lisa Fries für ihre Rolle in dem Film „Und morgen Mittag bin ich tot“. 
Drehbuchwerkstatt Absolventin Barbara te Kock entwickelte das Drehbuch in der 19. Drehbuchwerkstatt. Sie wurde von Sigrid Brücher betreut. „Und morgen Mittag bin ich tot“ läuft ab 13. Februar im Kino.

 

Den Preis für den besten Kinder- und Jungendfilm (dotiert mit 10.000 Euro) erhält Katja von Garnier (Regie) für den Film „Ostwind“. 
Kristina Magdalena Henn, Drehbuchwerkstatt und HFF Absolventin, und HFF Absolventin Lea Schmidbauer schrieben das Drehbuch zu „Ostwind“. Produziert wurde der Spielfilm von HFF Absolventen Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton. Katja von Garnier ist ebenfalls Absolventin der HFF München. Katja von Garnier und Ewa Karlström hatten bereits beim Abschlussfilm von Katja von Garnier „Abgeschminkt!“ sehr erfolgreich zusammengearbeitet. „Abgeschminkt!“ wurde 1994 mit dem Studenten-Oscar ausgezeichnet. Kristina Magdalena Henn und Lea Schmidbauer haben ebenfalls gemeinsam das Drehbuch zu “Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ geschrieben. Kristina Magdalena Henn hatte in der 20. Drehbuchwerkstatt einen atmosphärischen Thriller um eine Polizistin in der Vermisstenabteilung geschrieben, die das noch-immer unaufgeklärte Verschwinden ihrer Zwillingsschwester als Jugendliche nicht verarbeitet hat.

 

Wir gratulieren sehr herzlich allen Preisträgerinnen und Preisträger!

 

 

Weitere Infos:
Mittwoch, den 29. Januar 2014, 20.15 Uhr, ZDF

Ausstrahlung des Fernsehfilms Kückückskind von DW-Absolvent Florian Hanig (14. DW 2002/03). Nähere Informationen zum Film finden Sie hier.

43. Rotterdam International Film Festival (22. Januar – 2. Februar 2014) 

Vergiss mein ich (Pandora Film), der zweite Spielfilm von Regisseur Jan Schomburg, feiert seine Weltpremiere im Wettbewerb des 43. Rotterdam International Film Festival. Vergiss mein ich erzählt die Geschichte eines Ehepaares, das sich plötzlich mit der Situation konfrontiert sieht, dass die Frau ihr Gedächtnis und damit ihre Identität verloren hat. Maria Schrader, Johannes Krisch, Ronald Zehrfeld und Sandra Hüller sind in Hauptrollen zu sehen. Regisseur Jan Schomburg feierte mit seinem ersten Spielfilm ÜBER UNS DAS ALL2011 auf der Berlinale Weltpremiere. Jan Schomburg ist Absolvent der 18. Drehbuchwerkstatt München (2006/07)

 

Thomas Strittmatter Preis 2014
Unter den drei nominierten Drehbüchern für den Thomas Strittmatter Preis 2014 der MFG Filmförderung Baden-Württemberg ist „Die Reste meines Lebens“ von Julia C. Kaiser, aktuell Teilnehmerin der 25. Drehbuchwerkstatt München, und Jens Wischnewski. Am 12. Februar vergibt die MFG Filmförderung Baden-Württemberg zum 16. Mal den Thomas Strittmatter Preis für Drehbuchautoren bei der Berlinale. Er ist mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro ausgestattet.