DrehbuchWerkstatt München

Fortbildung zum Film- und Fernsehautoren an der HFF

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Anregungen und Hinweise

 

Drehbuch-Fachliteratur verzeichnet und kommentiert unser Partner Focal.

 

Zum Schreiben überhaupt

 

J. C. Oates Beim Schreiben allein Berlin '06 (Autorenhaus)

Wie man Schriftsteller wird am Beispiel berühmter Autoren

 

 

T. Wolff Alte Schule Berlin 2005

Roman über schriftstellernde Internatsschüler

 

 

J. Gardner On Becoming A Novelist N.Y. 1999

Wie man Schriftsteller erkennt und einer wird

 

A. Schopenhauer Über Schriftstellerei Berlin 2003

L. Börne Die Kunst, in drei Tagen ein Originalschriftsteller zu werden 1823

 

 

Vom Schriftsteller zum Drehbuchautor

 

W. Goldmann Das Hollywood-Geschäft Bergisch Gladbach '99 (Bastei-Lübbe)

Zeigt unter anderem, wie eine Kurzgeschichte in ein Drehbuch übersetzt wird

 

 

E. Hunter Me and Hitch London/Boston 97 (faber and faber)

Autor Evan Hunter (Ed McBain) über seine Zusammenarbeit mit Alfred Hitchcock bei den Vögeln

 

 

P. Viertel Weisser Jäger, schwarzes Herz Berg.-Gladbach '91

Schlüsselroman über die Zusammenarbeit Regisseur-Drehbuchautor

 


Zur Filmsprache

 

F. Truffaut Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? München '89 (Heyne)

Ersetzt zwei Jahre Filmhochschule

 

 

D. Mamet Die Kunst der Filmregie Berlin '89 (Alexander)

Seminar an der Regieklasse der New Yorker Filmhochschule.

 


Zum Werdegang des Filmemachers

 

L. Bunuel Mein letzter Seufzer Berlin '04
Angriffslustig, einfallsreich, anregend

 

 

Wege und Weisen von Fernsehen in Deutschland

R. Schawinski Die TV-Falle Zürich '07

Ex-Sat.1-Geschäftsführer nennt Roß und Reiter

 


Zum dramatischen Erzählen

 

Aristoteles Poetik Stuttgart '82 (Phillip Reclam jun.)

Klassiker!

 

R. McKee Story Berlin '00 (Alexander)

Aristoteles' Dramentheorie, nutzbar gemacht fürs Drehbuch

 

Gustav Freytag zum Wesen des Dramas

Maxwell Anderson zum Wesen der Tragödie

 

Zur nachteilige Rolle von "Überraschung" in einer Geschichte

"Achtundvierzigstes Stück" aus Lessings Hamburgische Dramaturgie

 

Introduction to Theory of Literature

Interviews mit deutschen Drehbuchautoren


Juristisches

H. Huber Filmrecht für Drehbuchautoren Konstanz 2004


Zu den Themen des Lebens

Aufgeklärt François von La Rochefoucauld Maximen

Romantisch Nicolás Gómez Dávila Ausgewählte Aphorismen


Formalien

Ein-Wort-Bestimmung von Fachbegriffen

Wie ein Exposé aussieht

Wie ein Treatment aussieht

Wie ein Drehbuch aussieht

 

Verschiedenes

Kanon Filme, die man gesehen haben sollte

Drehbuchförderungen in Deutschland

10 großartigste Drehbücher nach einer Mitglieder-Umfrage der Writer's Guild of America West

 

Die kitschigsten Dialogsätze der Filmgeschichte

Bemerkenswerte Dialogsätze

Die meisten US-Western entstanden in Florenz!

 


 

Eventuell vergriffene Titel sind über die öffentlichen Büchereien oder bei den deutschen/amerikanischen Antiquariaten zu beziehen.

Original-Drehbücher können über das Internet ermittelt werden

 

 


 

Deutsche Informationen zum DRAMATICA-System (Software & Erzählmodell) über filmline, 82031 - Bavariafilmplatz 7, 089/6495640

 

 

Hochschule für Fernsehen und Film

J. Gardner

Eine gute Geschichte erzeugt und unterhält einen lebhaften und andauernden Traum im Gemüt ihres Rezipienten. Sie ist "großzügig" im Sinne von vollständig und in sich geschlossen: beantwortet buchstäblich oder zwischen den Zeilen jede vernünftige Frage, die ein Zuschauer stellen könnte. Sie lässt ihn nicht hängen, es sei denn, was sie erzählt, rechtfertigt Ergebnislosigkeit. Sie kompliziert nichts, indem sie Geschichtenerzählen mit Rätselstellen verwechselt. Sie "prüft" ihr Publikum nicht, indem sie Spezialwissen verlangt, ohne welches sich ihre Ereignisse nicht erschließen. Kurz, ihr liegt daran, ohne dem Laster Vorschub zu leisten, zu befriedigen und zu gefallen. Sie ist geistig wie gefühlsmäßig bedeutsam. Sie ist schmuck und nachhaltig: verwendet nicht mehr Auftritte, Personen, sachliche Einzelheiten und erzählerische Mittel, als zur Erfüllung ihrer Aufgabe nötig sind. Sie macht etwas her: vermittelt das besondere Vergnügen, das wir haben, wenn wir - mit empfänglichen und beeindruckten Augen - einer Aufführung beiwohnen. Nachvollziehend, was ihr Autor vorstellt, fühlen wir uns gut bedient. "Wie einfach alles bei ihm aussieht!" sagen wir im Bewusstsein blendend überwundener Schwierigkeiten. Schließlich vermittelt jede ästhetisch erfolgreiche Geschichte einen Sinn für das Unerklärliche noch im alltäglichsten Leben.