Ungewöhnliche Machart, die auf eine Bewegung in der französischen Literatur zurückgeht und in den 20ern als Avantgardestil von Filmemachern aufgegriffen wurde.
Im Gegensatz zu überkommenen (bürgerlichen) mehr oder weniger wirklichkeitsnahen Erzählformen, richten sich die Surrealisten unmittelbar an das Unbewusste durch die Gegenüberstellung nicht ohne weiteres auseinander hervorgehender Bilder, die mit Tod, körperlicher Begierde, Grausamkeit und Gewalt zu tun haben.
Zwar verletzt und verschmäht dieser Stil überkommene, folgerichtig entwickelte Erzählfäden und innere Logik, schafft dadurch aber seine eigene traumartige Bedeutung.
Obwohl die unmittelbare Bewegung Ende der 20er zum Erliegen kam, hat der Surrealismus durch seine traumartige Verwendung von Bildern einen außerordentlichen Einfluss auf die Filmgeschichte - bis hin zu gegenwärtig Peter Greenaway oder Quentin Tarantino - gehabt.
Eraserhead, Barton Fink, Celine und Julie fahren Boot