Helmut (Friedrich) Krapp

 
Produzent und Autor

*24.11.1929 in Darmstadt, dort 1935-43 Schulbesuch, 1943-45 Internat in Bensheim, 1946-49 Realgymnasium in Darmstadt, 1949-55 Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Frankfurt/Main, 1955 Staatsexamen und Promotion über Georg Büchner

1955-56 Dramaturg Düsseldorfer Schauspielhaus (Karlheinz Stroux), 1956-61 Dramaturg beim Hessischen Rundfunk, 1961-64 Chefdramaturg Städtische Bühnen Frankfurt (Harry Buckwitz), seit 1964 Bavaria München, Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel, 1973-89 Programmchef Fernsehspiel, Serie, Unterhaltung und Dozent der Hochschule für Fernsehen und Film in München, seit 1989 Produzent.

Als Produzent Betreuung der Filmarbeiten von Tankred Dorst, Klaus Emrnerich, Hans W Geißendörfer, Hajo Gies, Rolf Hädrich, Reinhard Hauff, Günter Herburger, Volker Vogler und Peter Wirth.

DIE FRIEDHÖFE (1960) von Helmut Krapp mit Hädrich nach Marek Hlasko war einer der ersten Fernsehfilme in Deutschland überhaupt.

  Betreute Produktionen

Die Söhne (Günter Herburger, R: VolkerVogeler, WDR 1968), Die Revolte Hauff/Peter Cilotz, R: Reinhard Hauff, WDR 1969), Asche des Sieges (Haugk n.Georges Conchon, R: Dietrich Haugk WDR 1969), Tanker (Günter Herburger, R: Volker Vogeler, WDR 1970), Nocturno (n. Georges Rodenbach, B + R: Hajo Gies, 1971, FE: ZDF 1972), Jaider, der einsame Jäger (Vogeler/Ulf Miehe, R: Volker Vogeler, WDR 1972), Arbeitskampf (Theo Gallehr/Rolf Schübel, WDR 1972), Marie (Geißendörfer/Klaus Bädekerl, R: Hans W. Geißendörfer, WDR 1973), Desaster (Manfred Grunert, R: Reinhard Hauff, WDR 1973), Die Eltern (Geißendörfer/Klaus Bädekerl/ Bernd Eichinger, R: Hans W. Geißendörfer, WDR 1974), Lobster, sechs Folgen (Klaus Bädekert/Geißendörfer, R: Hans W. Geißendörfer, WDR 1976), Ein Stück Himmel, 8 Folgen (Leo Lehman n. Janina David, R: Franz Peter Wirt, WDR 1982), Eisenhans (Dorst/Ursula Ehler R: Tankred Dorst, WDR 1985), Der Leutnant und sein Richter, zwei Teile (Jack Rosenthal n. Maria Fagyas, R: John Goldschmidt, ZDF 1984), Rote Erde, 9 Teile (Peter Stripp, R: Klaus Emmerich, WDR 1983), Das Hintertürl zum Paradies (n. Jürgen König, B + R: Reinhard Donga, ZDF/ORF 1985), Väter und Söhne, vier Teile (B + R: Bernhard Sinkel, WDR/ORF 1986), Der wilde Clown (B + R: Josef Rödl, Kinokopr., 1986, FE: 1989), Zahn um Zahn (Horst Vocks/ Thomas Wittenburg, R: Hajo Gies, WDR 1987), Familienschande (n. Patrick Quentin, B + R: , SDR 1988), Baldur Blauzahn, 13 Folgen à 30' (Wolfgang Menge, R: Karin Hercher, WDR 1990).



Drehbücher

Die Friedhöfe (K./Hädrich n. Marek Hlasko, R: Rolf Hädrich, HR 1960), Spiel im Morgengrauen (n. Schnitzler, R: Cremer, WDR 1963), Die Schlinge (K./Hädrich n. Marek Hlasko, R: Rolf Hädrich, HR 1964), Die Messe der erfüllten Wünsche (Krapp n. Vladimir Paral, R: Franz Peter Wirth, ZDF 1971), Nicht einmal das halbe Leben (Krapp n. Alexander Kliment, R: Franz Peter Wirth, WDR 1973), Die erste Polka (Krapp n. Horst Bieneks Roman, R: Klaus Emmerich, WDR 1980), Satan ist auf Gottes Seite (Krapp/Hartmut Griesmayr/Jürgen Klauß n. Hans Herlin, R: Wolfgang Staudte, ZDF, 1983), Das Sahara-Projekt (K. /Horst Vocks, 1993).