Barbara te Kock

0176 / 24496084

E-Post

 

1990 - 92

Studium der Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München

1992 - 93

Fotoassistenz bei Herlinde Koelbl

Ab Nov.´93

Studium der Theaterwissenschaft, Psychologie und Neuere deutsche Literatur an der LMU-München

Jan. 1996

Fotoausstellung „Die Frau im Film – ein Konstrukt“ ausgehend von dem Film „Gilda“ mit Rita Hayworth (zusammen mit Philine Velhagen)

März 1997

Regie und Kamera bei einem Videofilm, der als Vorspann für das Stück „Disneykiller“ am Theater Basel gezeigt wurde

 

Theater

November 2003

Warum man im Kino weint und im Theater nicht“, Pathos transport theater, Regie und Konzept: velhagen/te kock (eingeladen bei „SpielartMünchen“ 2005)

März 2004

Wie ich mich in einen Apfel zurückzog“, Pathos transport theater, Regie und Konzept: velhagen/te kock, Gastspiel bei Drama Köln

November 2004

Dachauerstraße 110d“, Pathos transport theater, Regie: Tobias Bühlmann, Dramaturgie: Barbara te Kock

Dezember 2004

Judith und Euro“, Pathos transport theater, Regie und Konzept: velhagen/te kock

Mai 2005

Anastasia Papadopoulou und Lisa Wagner reden über Liebe, Theater, Kreuzworträtsel und Sex“, Pathos transport theater, Szenische Einrichtung: velhagen/te kock

September 2005

Verschwörung Kubelka“, Pathos transport theater München und in Basel im Rahmen des Treibstoff-Festivals, Regie und Konzept: velhagen/te Kock

April 2006

daheim.allein„, Ladenwohnung in München, Köln und Hamburg, Text: Barbara te Kock, Konzept/Regie: velhagen/te kock

Oktober 2006

ernte dich selbst-freiheit 06“, Muffathalle München,Text: Barbara te Kock, Regie/Konzept: velhagen/te kock

November 2006

Mardigras“, Schauspielhaus Wien, Text: Barbara te Kock, Regie/Konzept: velhagen/te kock

Februar 2008

Mach dich glücklich“, Wien, Konzept/Regie: velhagen/te Kock

März 2008

Gebt zu Stimmen zu hören“, München, Text: Barbara te Kock, Konzept/Regie: velhagen/tekock

November 2008

Teilnahme beim Festival Politik im freien Theater: „Eine Stadt wünscht sich was“ (AT)

Januar 2009

Der Stand der inneren Angelegenheiten“ Text: Barbara te Kock, Konzept/Regie: velhagen/tekock

 

MEIN TOD LEBT IN ZÜRICH

 

 

Junge todkranke Frau überlässt die Regie für ihren würdevollen Tod einer Sterbehilfeorganisation und gerät dabei in ein groteskes Hinrichtungs-szenario.

 

 

Lea hat die Erbkrankheit Mukoviscidose. Seit zwei Jahren auf der Warteliste für eine Herz-Lungentransplantation und mittlerweile abhängig von einem Sauerstoffgerät, empfindet sie ihr Leben nur noch als Qual. Um einem noch qualvolleren Erstickungstod aus dem Weg zu gehen, macht sie bei einer Sterbehilfeorganisation einen Sterbetermin klar. An ihrem Geburtstag.

 

Unter dem Vorwand, nur ihren Geburtstag in Zürich feiern zu wollen, lockt sie Freunde und Verwandte ebenfalls dorthin. Leas Gäste sind geschockt, als sie erfahren, dass sie nicht nur Leas Geburtstag feiern dürfen, sondern gleichzeitig auch Zeuge ihres Selbstmordes werden sollen, gleich gegenüber, auf der anderen Straßenseite in einem kleinen Sterbeappartement.

 

Nach einer wilden Abschiedsparty, bei der gekifft, geweint und gerodelt wird, treten die Gäste scheinbar vereint den Weg ins Sterbeappartement an und werden mit der bitteren Realität konfrontiert: organisiertes Ableben ist vor allem pragmatisch.

Kein Wunder, dass Lea zunehmend desillusionierter wird, was den Tod auf Bestellung angeht, und aus dem Sterbezimmer flüchtet.

 

Ausgerechnet Leas Mutter, die sich am wenigsten mit Leas Vorhaben abfinden wollte, ergreift schließlich die entscheidende Initiative und verhilft ihrer Tochter doch noch zu einem würdevollen Tod.