SILVIA PERNEGGER

 

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Kurzbiografie

1970 in Oberösterreich geboren. Als Absolventin der Modeschule Hetzendorf landete ich 1994 bei der Staatsoper in Wien in der Kostümmalerei.  Erst „Die Schöne und das Biest“, dann wurde ich Kostümassistentin für Musicals wie „Gaudi“, „Gambler“ in Köln und Kostüm-Supervisor von Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ in Wien. 1998 hielt ich Ausschau nach neuen Herausforderungen und arbeitete als Stylistin und Make-Up Artist für Werbespots.

 

1999 sprang der Funke über, als Kostüm- und Maskenbildnerin reiste ich für den Independentfilm von Diego Donnhofer THE VIRGIN nach Kairo und Athen.

2001 bestieg ich mit „Vollgas“ von Sabine Derflinger die Tiroler Berge. Andrea Dusls BLUE MOON mit Josef Hader führten mich durch die Ukraine bis ans Schwarze Meer.

 

2002 brannte ich lichterloh, machte meinen ersten Kurzfilm MENU DELUXE und wurde damit zur „Feminale“ nach Köln eingeladen. Daraufhin war mir klar, ich will Filme machen.

 

Vorerst arbeitete ich weiter als Kostüm und Maske für Kinofilme, wie HOTEL von Jessica Hausner in Wien. Nach Berlin führten mich 2003 DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI von Hans Weingartner. Durch Antonin Svobodas SPIELE LEBEN und IMPORT-EXPORT von Ulrich Seidl 2004 kam ich wieder zurück in den Wiener Gemeindebau.

 

Als dann " Die fetten Jahre" in Cannes vorbei waren, ging ich nach Hause und schrieb mein erstes Treatment für einen Kinofilm.

 

 2004 startete ich als Regieassistentin neu für Kurzfilme WIE SCHNEE HINTER GLAS von Jakob Erwa und DAS GEFRORENE MEER von Lukas Miko. Mein Kurzfilm DIE COUCH ist in Vorbereitung.

Elisas Verschwinden

 

70er Jahre: Sozialdrama in einem Dorf in den Voralpen. Die junge Lehrerin ELISA (27) wird zerrissen zwischen der sexuellen Abhängigkeitsbeziehung mit dem verheirateten Schuldirektor ALFRED (50) und ihrer Urlaubsliebe zu dem französischen Reiseleiter Hossny(28), von dem sie schwanger wird. Als allein erziehende Mutter wird Elisa von Alfreds Eifersucht und den Moralaposteln ihrer Zeit immer tiefer in den Wahnsinn getrieben. In ihrer Rolle als Verrückte findet sie eine neue Möglichkeit.

 

ELISA (27) hat ein sexuelles Abhängigkeitsverhältnis mit dem verheirateten Schuldirektor ALFRED (50). Auf einer Parisreise lernt sie das Hippiemädchen
STEFFI (23) kennen. Sie erlebt ihren ersten Drogenrausch und verknallt sich in den arabischen Reiseleiter HOSSNY (28). Schwer verliebt besucht Hossny Elisa in Österreich. Er will, dass sie nach Paris mitkommt, aber Elisa weist ihn brüsk zurück. Sie gibt ihm zu verstehen, dass sie schwanger ist und noch ein anderer Mann als Vater in Frage kommt. Steffi zieht vorübergehend bei Elisa ein und versucht ihr klar zu machen, dass Alfred sie nie heiraten wird.

 

Alfred zieht sich enttäuscht zurück, als ihr Sohn BERND zur Welt kommt und offensichtlich wird, dass Hossny der Vater ist. Elisa bekommt anonyme Briefe, die sie als Araberschlampe beschimpfen. Elisa lädt Hossny ein, damit er seinen Sohn sieht. Alfred zwingt Elisa zu einer Entscheidung. Er verspricht ihr, dass er zu ihr stehen wird, wenn sie Hossny wegschickt. Doch Alfred hält sein Versprechen nicht. Frustriert betrinkt sich Elisa im Dorfwirtshaus, während er mit seiner Frau ROSA (48) feiert.

Hossny schreibt regelmäßig, doch Elisa bekommt die Briefe nicht, weil Alfred sie  verschwinden lässt. Nun wird spät nachts auch noch Elisas Fenster eingeworfen, zufällig kommt kurz darauf Alfred zu Besuch. Er tröstet wieder einmal seine Geliebte. Am nächsten Tag zwingt Rosa Alfred zu einer Entscheidung.

 

Alfred kündigt Elisa ihre Arbeitsstelle als Lehrerin. Verzweifelt fährt Elisa nach Paris, aber Hossny ist mittlerweile in Tunesien, um seine zukünftige Frau kennen zu lernen. Wieder zuhause zieht Elisa sich völlig zurück, sie hört Wahn-Stimmen, die sie beschimpfen. Als Elisa über den Schulhof läuft und die Schulkinder anschreit, lässt Alfred sie in eine Nervenklinik einweisen. Elisas Schwester NELLY (33) benachrichtigt Hossny. Als Hossny Elisa in der Klinik besucht, um sie zu überzeugen, dass er es ernst mit ihr meint, ist es zu spät. Elisa verschwindet hinter ihrer Krankheit. Schließlich erzählt Elisas Mutter JOSEFA (57), erstmals von ihrer nicht gelebten Liebe und kann so den entscheidenden Wendepunkt herbeiführen. Elisa erkennt die Parallelen in ihrem Leben und lässt sich auf die helfenden Medikamente ein.

 

1990: Elisa (48) bringt ihren erwachsenen Sohn Bernd (20) zum Nachtzug nach Paris. Sie lebt in ihrer eigenen Welt. Elisa telefoniert mit dem pflegebedürftigen Alfred(70), der sie wie immer auf später vertröstet. Unbeirrt tanzt Elisa glücklich mit ihrem imaginären Bild des jungen Hossny durch ihre Wohnung